Arbeitskreis Antifaschismus/Antirassismus der HNE Eberswalde http://antifafhe.blogsport.de Anti-Alles Fri, 16 Jul 2010 19:43:01 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en „Kryptoasylanten“ http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/16/kryptoasylanten/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/16/kryptoasylanten/#comments Fri, 16 Jul 2010 19:43:01 +0000 Administrator Antira Antisemitismus http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/16/kryptoasylanten/ In „Denunzieren, was deutsch ist“ zeigt der Blog Cosmoproletarian Solidarity die Folgen der Abschottungspolitik Europas, was Oskar Lafontaine dazu sagt und stellt die berechtigte Frage, wieso eigentlich „von den griechischen Häfen keine Solidaritätsflottillen ab[legen], um Flüchtlinge zu retten und die Grenzschergen zu düpieren“.

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Links=Rechts=Totalitär? http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/linksrechtstotalitaer/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/linksrechtstotalitaer/#comments Sat, 10 Jul 2010 16:06:27 +0000 Administrator Veranstaltung http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/linksrechtstotalitaer/ Mittwoch | 14.7.2010 | 18.30 Uhr | Studiclub | Schicklerstraße 1 | 16225 Eberswalde

Vortrag und Diskussion im STUDICLUB mit INEX zu Extremismusformel und Totalitarismustheorien und deren Folgen für emanzipatorische Gesellschaftskritik

Der hysterische Diskurs über eine angebliche „linksextremistische Gefahr“, die Neuausrichtung der Förderprogramme gegen sogenannten „Extremismus“: Die politischen Folgen des Extremismusansatzes sind derzeit deutlich spürbar. Die Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX) kritisiert nicht nur die Gleichsetzung von „Rechts- und Linksextremismus“, sondern will gleich das ganze dahinterstehende Konzept verabschieden, das die Gesellschaft schematisch in eine demokratische Mitte und extreme Ränder einteilt. Der Vortrag stellt neben Geschichte, Konzept und Folgen der Extremismusformel auch dessen „große Schwester“ die Totalitarismustheorien vor. Diese haben im 20. Jahrhundert versucht, Phänomene wie Faschismus, Nationalsozialismus und Stalinismus unter ein Label zu fassen. Inwieweit haben sich diese Erklärungsversuche bewährt, welche Rolle und Funktionen spielen sie heute in Politik,Wissenschaft und den Erinnerungsdiskursen zur Wende und zur Wiedervereinigung? Gemeinsam wollen wir dann diskutieren, warum der Extremismusbegriff sich so großer Beliebtheit erfreut, welche Alternativen Begrifflichkeiten es gibt und wie eine linke Kritik an Stalinismus und DDR aussehen kann, die nicht auf eine Relativierung des Nationalsozialismus und auf Antikommunismus hinausläuft.

Beginn pünktlich (!) 18.30 Uhr

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Schwarz, Rot, Geil! http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/schwarz-rot-geil/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/schwarz-rot-geil/#comments Sat, 10 Jul 2010 15:41:02 +0000 Administrator Nationalismus http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/10/schwarz-rot-geil/ No-go-area Deutschland: Fußball-WM-Special

Neonazi-Randale, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und drei Tote: so die Bilanz des „fröhlichen Partyotismus“ bis zum Aus der deutschen Nationalmannschaft im Halbfinale der Fußball-WM. Aus gegebenem Anlaß präsentiert KONKRET diese Spezialausgabe der Chronik aus dem ganz normalen „Fußball-Deutschland“.

Ein Überblick über Meldungen in der deutschen Presse nach der Niederlage der männlichen Fußballauswahl Deutschlands gegen Spanien.
(Quelle: konkret)

Und noch ein Erlebnisberichtaus Münster ebenfalls mit kleinem Presseauszug, schön übersichtlich nach Städten geordnet.

Wenig Party, viel „Patriotismus“…

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Die letzten ersten Menschen http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/06/die-letzten-ersten-menschen/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/06/die-letzten-ersten-menschen/#comments Mon, 05 Jul 2010 23:46:31 +0000 M_K Antira http://antifafhe.blogsport.de/2010/07/06/die-letzten-ersten-menschen/ Der kommende Samstag, 10.7.2010, ist ein besonderer Tag. Der Zoo Eberswalde „weckt die Löwen“ und zeigt die Besonderheiten einer bedrohten Art aus Namibia: die San – „die vom Aussterben bedrohten letzten ersten Menschen“

What the fuck? Will der Zoo Eberswalde hier an die Hagenbeck`sche Tradition der „Menschenzoos“ und „Völkerschauen“ anknüpfen, die bereits im 19. Jahrhundert den Europäer_innen „die Kultur Afrikas“ nahe bringen wollte?
Oder was denken sich die Betreiber_innen des Zoos und des „Freundeskreis Gesundheit für Omibil Berlin Brandenburg e.V.“, wenn sie folgendes in ihrer Broschüre nacheinander aufzählen und auszustellen planen:

• Erleben Sie die Tiere hautnah im besonderen Ambiente
• Lassen Sie sich von einzigartigen Lichteffekten faszinieren
• Entdecken Sie nachtaktive Tiere im Zoo bei einem individuellen nächtlichen Zoo-Rundgang
• Lernen macht Spaß – Angebote der Zooschule für die Jüngsten
• Erfreuen Sie sich an Informationen über Namibia und die San, die vom Aussterben bedrohten letzten ersten Menschen
• Bewundern und erwerben Sie die Schnitzereien, Flechtarbeiten und weiteres Kunsthandwerk, das von ihnen geschaffen wurde

Aber das ist noch nicht alles:
Diese Veranstaltung soll die Volksgruppe der San, den „letzten ersten Menschen“, durch Hilfe zur Selbsthilfe bei der sanften Integration in unsere moderne Zeit unterstützen“ heißt es weiter in der Broschüre. – Aha. Die San befinden sich also noch auf einer Art Vorstufe zum modernen Menschen und müssen quasi von uns (Eberswalder_innen?) unterstützt werden, um endlich auch mal in die moderne Zeit „integriert“ werden zu können. Bis jetzt sind sie ja quasi noch eine Evolutionsstufe hintendran. Dann wirds aber mal Zeit für einen kleinen Anstoß.

Obendrein wird dieser Tag, an dem „Gutes“ getan werden soll (Spenden!, Futtern!), zum besseren Einfühlen ins „afrikanische Lebensgefühl“ untermalt von dem, was so richtig „afrikanisch“ ist:

* afrikanisches Trommeln und Tanzen
* afrikanisches Schminken
* Blasrohrschießen

und natürlich: „afrikanisches“ Essen (hier: burische Wurst).

Da kommt Freude auf! Hier werden hunderte verschiedenster kultureller, klimatischer, geschichtlicher, kolonialer und sonstwas für Einflüsse auf Zusammenleben, Essen, Musik, Kunst etc. in einen Topf geschmissen und einmal gründlich mit dem Handmixer zermust. Heraus kommt das typisch „Afrikanische“ und – natürlich – auch das dazugehörige „Blasrohrschießen“ (das können die ja alle da unten). So werden rassistische Stereotype und Vorurteile kindgerecht aufbereitet. Bravo!

Und so wird einer/m endlich mal wieder der afrikanische Kontinent (reduziert auf Frisurmode, Essen und ein bisschen Handicrafts) und insbesondere Menschen aus Namibia „näher gebracht“ an einem Ort, an dem so etwas schon soooo lange nicht mehr sein durfte: dem Zoo. Eigentlich hätte es das auch nicht in Augsburg im Jahre 2005 geben dürfen. Doch die damalige Veranstalterin und Zoodirektorin des „african village“, Dr. Jantschke, trotzte damals mutig den etlichen internationalen Protesten, blieb bis zum Ende einsichstresistent und zog ihr Ding voll durch.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Zoodirektor, Bernd Hensch, und liebe Vorsitzende vom Freundeskreis, Dr. Frauke von Versen, dass auch Sie sich nicht beirren lassen von den doch eher unangenehmen Jahren des Kolonialismus und der deutschen Vergangenheit! Vielleicht können Sie sich in Sachen Dreistigkeit und Ignoranz noch ein paar Scheiben abschneiden von ihrer Augsburger Kollegin.

Mein Tipp: für zukünftige Zusammenarbeit auf allzu offensichtliche, rassistische Formulierungen verzichten und lieber modernisierte Varianten verwenden: „Ethnienschau im Zoo von Eberswalde“. Das klingt frisch und wird bestimmt das nächste große Ding.

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It’s time to stop demonizing Israel http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/its-time-to-stop-demonizing-israel/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/its-time-to-stop-demonizing-israel/#comments Tue, 08 Jun 2010 11:19:46 +0000 M_K Aufruf Antisemitismus http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/its-time-to-stop-demonizing-israel/ Ein lesenwerter Kommentar vom französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy zur derzeitigen vorhersehbaren, weltweiten Empörung, über die Aufrechterhaltung der Blockade von Gaza, der u.a. an folgendes erinnert:

We mustn’t tire of reminding others: the blockade concerns only arms and the material needed to manufacture them. It does not prevent the daily arrival, via Israel, of between 100 and 120 trucks laden with foodstuffs, medical supplies and humanitarian goods of every kind. Humanity is not “in danger” in Gaza, and it is a lie to state that people are “dying of hunger” in the streets of Gaza City.

It is debatable whether or not a military blockade is the right course of action to weaken and, one day, bring down the fascislamist government of Ismail Haniyeh. But it is an indisputable fact that the Israelis who man the checkpoints between the territories night and day are the first to make the elementary but essential distinction between the regime ‏(that they seek to isolate‏) and the population ‏(which they are careful not to confuse with the regime, and in particular not to penalize as, once again, aid has never stopped passing into Gaza‏).
(…)
One last word. For a man like me, someone who takes pride in having helped to conceive, with others, this kind of symbolic action ‏(the boat for Vietnam; the march for the survival of Cambodia in 1979; various and sundry anti-totalitarian boycotts and, more recently, the deliberate violation of the Sudan border to break the blockade hiding the perpetration of massacres in Darfur‏) − in other words, for a militant of humanitarian interference and all the media fuss that goes with it, this pathetic saga has something of a caricature to it, a gloomy grimace of destiny.

Wen die rechtliche Seite der Militär-Aktion interessiert, kann hier näheres dazu lesen.

In diesem Zusammenhang sei dazu aufgerufen, sich an der Kundgebung vor der Parteizentrale der „Linken“ zu beteiligen:

Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!

Solidarität mit Israel!

Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus

Samstag, 12. Juni 2010, 13 Uhr

Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte

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Es ist so ermüdend http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/es-ist-so-ermuedend/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/es-ist-so-ermuedend/#comments Tue, 08 Jun 2010 11:19:32 +0000 M_K Antisemitismus http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/08/es-ist-so-ermuedend/ Erdogan und Ahmadinejad sind einer Meinung wenn es (um die Abschaffung von) Israel geht

Teile der deutschen „Linken“ schaffen es mal wieder, sich ordnungsgemäß von Neonazis in den eigenen Reihen/Demos zu distanzieren, um sich anschließend auf die Seite von Antisemit_innen zu schlagen bzw. selbst ein Teil des „Kindermörder Israel“ skandierenden Mobs zu werden,die IDF mit der Wehrmacht gleichzusetzen, einseitig gegen „die israelischen Aggressoren“ zu hetzen und die Hamas ebenso einseitig als „legitimen palästinensischen Widerstand“ zu verharmlosen. Und sich damit, neben der Türkei u.a. auf die Seite vom faschistischen Regime im Iran zu stellen, das bei der Forderung nach der Abschaffung des„Juden unter den Staaten“ ganz vorne mit dabei ist, wie erst gestern das antiimperialistische Bollwerk, Mahmoud Ahmadinejad, höchstselbst bestätigte.

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KMOB kriegt kalte Füße http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/05/kmob-kriegt-kalte-fuesse/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/05/kmob-kriegt-kalte-fuesse/#comments Sat, 05 Jun 2010 12:26:02 +0000 Administrator Nazifrei http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/05/kmob-kriegt-kalte-fuesse/ Wir haben es wieder geschafft! Die Nazis sind wieder einmal nicht gelaufen. Das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ hat es in den letzten Wochen geschafft, dass sich viele verschiedene Menschen zusammen gegen Neonazis und ihre Ideologie(n) positionieren, sich gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus stark machen und für ein tolerantes und buntes Brandenburg einsetzen. Und dies auch klar und deutlich auf der Kundgebeung heute am Bahnhofsvorplatz mitgeteilt haben.

Heute früh um 9:00 Uhr erreichte uns die Nachricht, dass die „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ ihren Aufmarsch gestern Mittag per Telefon beim Ordnungsamt abgesagt hat. Dies ist ein riesengroßer Erfolg, der ohne das breit gefächerte Engagement und den offensiven Umgang mit dem Thema Neonazis und kameradschaftliche Strukturen in Brandenburg nicht möglich gewesen wäre. Das kann nur eins bedeuten: die KMOB hat angesichts der erfolgreichen Blockade in Bernau kalte Füße bekommen

Darum danken wir allen Beteiligten, die in irgendeiner Form für die Blockaden mobilisiert, Redebeiträge und Kulturprogramm im weitesten Sinne organisiert, Gespräche mit der Stadt geführt haben etc. Insbesondere gilt unser Dank auch der Hochschulleitung und den Campusfestorganisator_innen, die sich in letzten Tagen sehr stark gemacht haben in der Öffentlichkeit: für das Bündnis, für die Blockaden und gegen neonazistische Volldeppen.

Auf ein Neues in Bad Freienwalde. Denn auch am 12.6.2010 heißt es wieder: Stopp den Nazi!

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Video Bernau 29.Mai http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/video-bernau-29-mai/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/video-bernau-29-mai/#comments Thu, 03 Jun 2010 14:00:05 +0000 Administrator Nazifrei http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/video-bernau-29-mai/

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Zugtreffpunkt Berlin http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/zugtreffpunkt-berlin/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/zugtreffpunkt-berlin/#comments Thu, 03 Jun 2010 09:10:54 +0000 Administrator Aufruf Antifa http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/03/zugtreffpunkt-berlin/ Samstag, 05.06.2010

09.30 Uhr | S-Bhf. Gesundbrunnen | Gleis 10 | Treffpunkt

Nach dem großartigen Erfolg in Bernau gilt es nun den Nazis die nächste
Schlappe zu verpassen und ihnen ein weiteres Mal in ihre „Märkische
Aktionswochen“ Suppe zu spucken. Deswegen: „Eberswalde: Naziaufmarsch verhindern!“
Um dies zu schaffen, müssen wir für diesen Tag alle Kräfte bündeln und
verhindern, dass die Nazis auch nur einen Schritt gehen können. Also kommt am
05. Juni zum Zugtreffpunkt und stellt euch mit uns den Nazis in den Weg. Seid
pünktlich! Der Zug fährt 09.39 Uhr ab.

mehr Infos:
Jugend-Antifa-Nord-Ost
brandenburg-nazifrei

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Eberswalde blockiert! http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/02/eberswalde-blockiert/ http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/02/eberswalde-blockiert/#comments Wed, 02 Jun 2010 16:36:16 +0000 Administrator Aufruf Antifa http://antifafhe.blogsport.de/2010/06/02/eberswalde-blockiert/ In Bernau haben am vergangenen Sonntag ca. 90 Neonazis versucht, durch Bernau zu marschieren und ihre menschenverachtende Ideologien in die Öffentlichkeit zu tragen. 500 Menschen stellten sich ihnen in Form einer friedlichen, bunten, gut gelaunten Blockade entgegen. Mit Erfolg! Die Polizei sah keinen Grund zur Räumung und die „Kamerad_innen“ haben nach nur zwei Stunden ihre Niederlage eingesehen und sind wieder abgereist. Robert Gebhardt, der Anführer der Kameradschaft, kommentierte den Tag aus seiner Sicht treffend im Internet mit: “Alles Scheiße!“

Diesen Erfolg wollen wir, das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“, in Eberswalde wiederholen. Am kommenden Samstag plant die KMOB hier die nächste Demonstration. Der Ausgangspunkt bietet dabei der Bahnhof der Stadt. Der Weg in die Innenstadt ist durch das Eberswalder Stadtfest „FinE“ blockiert, sowie ein „Fette Reifen Rennen“ – ein Fahrradrennen, bei dem auch „normale“ Räder teilnehmen können. Der einzige Weg, der den Faschist_innen bleibt, ist der Richtung Westend. Unser Ziel ist es, wie in Bernau, die Nazis keinen einzigen Schritt weit kommen zu lassen. Unser Ziel ist, dass ihre absurden Proteste „Gegen Linke Gewalt“ (in Eberwalde wurden seit der Wende zwei Menschen von Neonazis umgebracht) einzig von den Spatzen auf den Bahnhofsdächern gehört werden. Unser Ziel ist eine bunte, laute, friedliche Blockade des Neonaziaufmarschs!

Das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ hat am Busparkplatz am Bahnhof eine Kundgebung angemeldet. Außerdem wird es in Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) am Bahnhofsvorplatz ein Willkommensstand mit Bühne und vielfältigem Kulturprogramm geben. Mit diesem will die Hochschule ihre Gäste zum Tag der Offenen Tür begrüßen und zeigen, dass Rassismus in Eberswalde keinen Platz hat, wie auch nirgendwo sonst.

Wie werden uns am Bahnhofsvorplatz sammeln und von dort aus unsere Menschenblockade starten. Ob in Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg oder Manschnow – Nazis blockieren ist unser Recht – überall!

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