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It’s time to stop demonizing Israel

Ein lesenwerter Kommentar vom französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy zur derzeitigen vorhersehbaren, weltweiten Empörung, über die Aufrechterhaltung der Blockade von Gaza, der u.a. an folgendes erinnert:

We mustn’t tire of reminding others: the blockade concerns only arms and the material needed to manufacture them. It does not prevent the daily arrival, via Israel, of between 100 and 120 trucks laden with foodstuffs, medical supplies and humanitarian goods of every kind. Humanity is not “in danger” in Gaza, and it is a lie to state that people are “dying of hunger” in the streets of Gaza City.

It is debatable whether or not a military blockade is the right course of action to weaken and, one day, bring down the fascislamist government of Ismail Haniyeh. But it is an indisputable fact that the Israelis who man the checkpoints between the territories night and day are the first to make the elementary but essential distinction between the regime ‏(that they seek to isolate‏) and the population ‏(which they are careful not to confuse with the regime, and in particular not to penalize as, once again, aid has never stopped passing into Gaza‏).
(…)
One last word. For a man like me, someone who takes pride in having helped to conceive, with others, this kind of symbolic action ‏(the boat for Vietnam; the march for the survival of Cambodia in 1979; various and sundry anti-totalitarian boycotts and, more recently, the deliberate violation of the Sudan border to break the blockade hiding the perpetration of massacres in Darfur‏) − in other words, for a militant of humanitarian interference and all the media fuss that goes with it, this pathetic saga has something of a caricature to it, a gloomy grimace of destiny.

Wen die rechtliche Seite der Militär-Aktion interessiert, kann hier näheres dazu lesen.

In diesem Zusammenhang sei dazu aufgerufen, sich an der Kundgebung vor der Parteizentrale der „Linken“ zu beteiligen:

Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!

Solidarität mit Israel!

Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus

Samstag, 12. Juni 2010, 13 Uhr

Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte

Zugtreffpunkt Berlin

Samstag, 05.06.2010

09.30 Uhr | S-Bhf. Gesundbrunnen | Gleis 10 | Treffpunkt

Nach dem großartigen Erfolg in Bernau gilt es nun den Nazis die nächste
Schlappe zu verpassen und ihnen ein weiteres Mal in ihre „Märkische
Aktionswochen“ Suppe zu spucken. Deswegen: „Eberswalde: Naziaufmarsch verhindern!“
Um dies zu schaffen, müssen wir für diesen Tag alle Kräfte bündeln und
verhindern, dass die Nazis auch nur einen Schritt gehen können. Also kommt am
05. Juni zum Zugtreffpunkt und stellt euch mit uns den Nazis in den Weg. Seid
pünktlich! Der Zug fährt 09.39 Uhr ab.

mehr Infos:
Jugend-Antifa-Nord-Ost
brandenburg-nazifrei

Eberswalde blockiert!

In Bernau haben am vergangenen Sonntag ca. 90 Neonazis versucht, durch Bernau zu marschieren und ihre menschenverachtende Ideologien in die Öffentlichkeit zu tragen. 500 Menschen stellten sich ihnen in Form einer friedlichen, bunten, gut gelaunten Blockade entgegen. Mit Erfolg! Die Polizei sah keinen Grund zur Räumung und die „Kamerad_innen“ haben nach nur zwei Stunden ihre Niederlage eingesehen und sind wieder abgereist. Robert Gebhardt, der Anführer der Kameradschaft, kommentierte den Tag aus seiner Sicht treffend im Internet mit: “Alles Scheiße!“

Diesen Erfolg wollen wir, das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“, in Eberswalde wiederholen. Am kommenden Samstag plant die KMOB hier die nächste Demonstration. Der Ausgangspunkt bietet dabei der Bahnhof der Stadt. Der Weg in die Innenstadt ist durch das Eberswalder Stadtfest „FinE“ blockiert, sowie ein „Fette Reifen Rennen“ – ein Fahrradrennen, bei dem auch „normale“ Räder teilnehmen können. Der einzige Weg, der den Faschist_innen bleibt, ist der Richtung Westend. Unser Ziel ist es, wie in Bernau, die Nazis keinen einzigen Schritt weit kommen zu lassen. Unser Ziel ist, dass ihre absurden Proteste „Gegen Linke Gewalt“ (in Eberwalde wurden seit der Wende zwei Menschen von Neonazis umgebracht) einzig von den Spatzen auf den Bahnhofsdächern gehört werden. Unser Ziel ist eine bunte, laute, friedliche Blockade des Neonaziaufmarschs!

Das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ hat am Busparkplatz am Bahnhof eine Kundgebung angemeldet. Außerdem wird es in Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) am Bahnhofsvorplatz ein Willkommensstand mit Bühne und vielfältigem Kulturprogramm geben. Mit diesem will die Hochschule ihre Gäste zum Tag der Offenen Tür begrüßen und zeigen, dass Rassismus in Eberswalde keinen Platz hat, wie auch nirgendwo sonst.

Wie werden uns am Bahnhofsvorplatz sammeln und von dort aus unsere Menschenblockade starten. Ob in Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg oder Manschnow – Nazis blockieren ist unser Recht – überall!

Brandenburg Nazifrei

Der AK ist aktiv beim Bündnis „Brandenburg Nazifrei“. Hier der Aufruf:

Brandenburg Nazifrei

Kein Ort für rechte Propaganda

Zwischen dem 29. Mai und dem 10. Juli will die neonazistische „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) im Nordosten Brandenburgs demonstrieren. Wir nehmen nicht hin, dass Nazis ihre populistische und menschenverachtende Propaganda in unseren Städten verbreiten. Gemeinsam werden wir uns den Demonstrationen der KMOB entgegenstellen und dafür sorgen, dass Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg, Joachimsthal, Biesenthal und Manschnow keine Orte für rechtsradikale Aufmärsche werden.

Wir sind ein vielfältiges Bündnis aus lokalen Vereinen und landesweiten Verbänden, antifaschistischen Gruppen, Parteien, Gewerkschaften, Jugend-und Studierendeninitiativen, Kirchengemeinden und vielen weiteren engagierten Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Mit unseren Aktionen wollen wir deutlich zum Ausdruck bringen: Wir sind die demokratische, antifaschistische Mehrheit. Ob auf der Straße, dem Schulhof oder im Verein: Wir treten Nazis und rechter Ideologie offensiv entgegen.

In Dresden, Halbe, Jena, in Lübeck und in Berlin haben Bürgerinnen und Bürger durch organisierte Menschenblockaden verhindert, dass Neonazis durch ihre Städte laufen. Auch wir werden nicht zulassen, dass Rechtsradikale in unseren Orten marschieren. Um dies zu verhindern, werden wir uns gegenseitig unterstützen und den Nazis an jedem Ort die Straße nehmen: Durch Straßenfeste, Musikperformance oder kreative Aktionen des zivilen Ungehorsams.

Uns vereint der Konsens von Dresden.

Unser Ziel, den Nazis entgegenzutreten, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, die Naziaufmärsche verhindern zu wollen!

Wir bitten alle demokratischen Bürgerinnen und Bürger, mit uns auf die Straße zu gehen. Nur gemeinsam verhindern wir, dass Nazis Fuß fassen können. Ob in Bernau, Eberswalde, Bad Freienwalde, Strausberg, Joachimsthal, Biesenthal oder Manschnow: Kein Ort für rechtsradikale Propaganda!

Bündnis Brandenburg Nazifrei,
8. Mai 2010

www.brandenburg-nazifrei.de