Archiv für Mai 2010

Nazis blockieren in Bernau

Am 29.5. wollen die Faschos von der KMOB mit ihren debilen Kamerad_innen aus Berlin durch Bernau marschieren. Bernau blockiert. Eberswalde hilft!

Treffpunkt für alle Eberswalder_innen:

9.20 Uhr Bahnhof Eberswalde auf dem Bahnsteig Richtung Berlin.

Wir nehmen die ODEG nach Lichtenberg um 9. 32 Uhr – also seid pünktlich!

Worauf ihr achten solltet: darüber gibts hier mehr Infos.

Great News!

Wow! Trotz der angespannten Lage der Weltwirtschaft ist es Deutschland gelungen, die Exporte in den Iran im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 48% zu steigern. Wir gratulieren zu diesem großartigen Ergebnis! Und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausstattung und Unterstützung eines faschistischen Regimes, das nach wie vor munter Oppositionelle foltert und hinrichtet, Ehebrecherinnen steinigt, Homosexuelle aufhängt und nebenbei an einer Atombombe bastelt, um „die Juden“ endgültig von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen! Toll!

„Sobald ihr nicht den Palästinensern Ruhe gibt, geben wir euch keine Ruhe.“

Kurz nach dem 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und der Kapitulation Nazideutschlands wurde in der Nacht zum vergangenen Montag die Synagoge in Worms angezündet. Wieso sich Spiegel Online allerdings so sicher ist, dass es sich bei der klar antisemitischen Tat um eine mit „rechtsextremistischem“ Hintergrund handeln soll, ist mir ein Rätsel.
Es gibt schließlich genug selbsternannte „Linke“, die auch heute noch „Kauft nicht beim Juden!“ rufen, sich offen auf die Seite von Faschist_innen schlagen und bei der Forderung nach der Abschaffung aller Staaten am liebsten mit Israel anfangen würden.

Weitere fünf Jahre im Dschungelheim?

Öffentliche Sitzung des Flüchtlingsrats Brandenburg in Eberswalde

Der Kreis Barnim hat am 17. Mai dem Betreiber des Asylbewerberheims Althüttendorf den Zuschlag für weitere fünf Jahre erteilt. Damit wurden verfügt, dass Flüchtlinge im Landkreis Barnim weiterhin in einer Unterkunft untergebracht werden, die seit Jahren angesichts ihrer isolierten Lage und ihres desolaten Zustands in der Kritik steht.

Diese Entscheidung wird der Flüchtlingsrat Brandenburg am Mittwoch, 26. Mai, auf einer öffentlichen Sitzung diskutieren. Vor der Sitzung in Eberswalde war eine gemeinsame Begehung des Heims geplant, die der Betreiber, K & S aus Niedersachsen, zunächst genehmigte, dann aber doch verweigerte. Der Flüchtlingsrat schließt daraus, dass selbst der Betreiber die heruntergekommenen Baracken im Wald am Grimnitzsee für nicht präsentabel hält.

Zur Sitzung eingeladen sind alle Einrichtungen und Personen, die sich seit Jahren mit den Lebensbedingungen von Flüchtlingen im Kreis befassen, und Heimbewohner/innen aus Althüttendorf, die immer wieder die abgeschiedene Lage als Ausgrenzung und Isolation kritisiert haben.

Auf der Sitzung wird es um folgende Fragen gehen:

* Auf welcher Grundlage hat die Kreisverwaltung die Entscheidung getroffen?
* Wurden Betroffene gehört und welche Fachgremien wurden beteiligt?
* Wie können bei zukünftigen Entscheidungen soziale Qualitätskriterien stark gemacht werden? .
* Welche Auswirkungen hat die Art der Unterbringung auf die Teilhabe der Flüchtlinge am sozialen Leben und die Integrationsbereitschaft der Einheimischen?
* Wie können Stigmatisierungen zum Beispiel durch Gutscheineinkauf abgebaut werden?

Mittwoch, 26. Mai 2010
14:00 bis 17:00 Uhr
Studentenclub Eberswalde
Schicklerstr. 1

via Flüchtlingsrat Brandenburg

Veranstaltung im Studiclub Eberswalde

Infoabend
NAZIS in Barnim und Brandenburg

Ein Referent des Apabiz e.V. zeigt aktuelle Entwicklungen der Nazi-Szene in Barnim und Brandenburg auf. Des Weiteren gibt es nähere Infos zu den Aktionen gegen die geplanten Demonstrationen der neoazistischen Kameradschaft „Märkisch Oder Barnim“ (KMOB), z.B. am 29.5. in Bernau und am 5.Juni, der Tag des Campus- und Stadtfestes in Eberswalde.

www.brandenburg-nazifrei.de

25.5.2010
18:00 Uhr
Studiclub Eberswalde (Schicklerstraße 1)

veranstaltet vom AK Antifa/Antira der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde,
vom Linken Aktionsbündnis Eberswalde
und vom Jugendbündnis „Für ein tolerantes Eberswalde“ (F.E.T.E.)